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Lesung und Gespräch
21. März 2025, 19:30 Uhr

HAUS DES KINDES
Helga Kurzchalia
Friedenauer Presse bei Matthes & Seitz, 2021

Das von Hermann Henselmann als Wohn- und Kinderkaufhaus konzipierte Haus des Kindes auf der damaligen Stalinallee ist der Ausgangspunkt des episodisch erzählten Romans von Helga Kurzchalia. Mit ihren Eltern, die nach dem Krieg aus der englischen Emigration nach Berlin zurückkehren, zieht sie in das neue imposante Gebäude am Strausberger Platz. Aus der Perspektive des Kindes begegnen wir den Bewohnern des Hauses, darunter Hermann und Irene Henselmann, Robert und Karin Havemann, den
Schriftstellern Alex Wedding, F. C. Weiskopf und Bodo Uhse.

Ebenso lernen wir den Nachbarsjungen kennen, dessen Eltern nach dem Krieg in die Sowjetunion verschleppt wurden; die Schulfreundin Gilda, die in einem alten Mietshaus hinter der Stalinallee aufwächst; und die verwaiste Zsuzsa, die nach dem Volksaufstand 1956 aus Ungarn nach Berlin kam. Auf diese Weise beschreibt die Protagonistin die Risse und Widersprüche zwischen ihrer privilegierten Situation im Haus des Kindes und der Außenwelt, zwischen der Stalinallee und ihren Seitenstraßen, zwischen den kaum vergangenen Verfolgungsgeschichten der Eltern und ihren idealisierten Zukunftsvorstellungen, zwischen eigener Realität und Täuschung.

Lesestunde
 
Samstag, 22. März, 16 Uhr Lesestunde für Christa Wolf
 

Am 18. März wäre Christa Wolf 96 Jahre alt geworden. Anlässlich ihres Geburtstages lädt die Christa Wolf Gesellschaft e.V rund um dieses Datum dazu ein, miteinander aus ihren Texten zu lesen.

Kommt vorbei, bringt Eure Lieblingstexte von Christa Wolf mit und lasst uns gegenseitig Auszüge vorlesen.




Austellung
 
OST WEST AG
3. März bis 11. April

 

Die Fotografien von Werner Droste entstanden in den Jahren 1958 bis 1962 unter anderem während einer Berlin-Exkursion der sogenannten „Ost-West-AG“: Einer Gruppe von jungen Männern des Max Planck-Gymnasium in Gelsenkirchen-Buer. Werner Droste, damals 18 Jahre alt  und Hobby-Fotograf, verwendete eine Leica Kamera mit Kleinbild-Dia-Farbfilm, was damals eine Seltenheit war. Diese Dias verschwanden und wurden erst Jahrzehnte später in einem Heizungskeller entdeckt, als Oliver Kleinschmidt den Nachlass  seines Stiefvaters aufräumte.

 

Die Bilder zeigen historische Momentaufnahmen der Stadt während und nach dem Mauerbau, aus Ost- und aus West-Perspektive, in ideologisch gerahmten Situationen und sicher oft auch spontan und zufällig. Dank der sensibel ausgeführten lithografischen Umwandlung der Kleinbild-Farbdias in Farbdrucke bieten die Bilder heute ein lebhaftes Zeugnis von Stadtsituationen im damaligen Berlin.

Artikel in der Taz: Die ersten Farbtupfer in der grauen Stadt

Über uns

Sarah Dornhof

Inhaberin von GOLDA books and more ist Sarah Dornhof. Sie ist Berlinerin und lebt schon lange und gern in der Nachbarschaft. Sie ist promovierte Kulturwissenschaftlerin und hat bisher an verschiedenen Universitäten in Deutschland, Frankreich, Marokko, England und Ghana gearbeitet. Ihr Wissen und ihre Interessen möchte sie in die Buchhandlung einfließen lassen und vor allem Lust und Neugierde am Lesen und an anderen Welten weitergeben.